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Rat den Touristen |
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Nach meines Wunsches, sollte diese Seite eine Art von Rat, oder besser eine "Gebrauchsanweisung" sein, für diejenige, die ihre Ferve im Fassatal planen wollen werden. Zuerst muss ich klarstellen, dass ich den Touristen keine Strafpredigt halten will; ich war auch jahrelang ein Tourist, und vielleicht bin ich immer noch ein Tourist; ich besuchte das Tal zum ersten Mal im Jahr 1987, und habe ich es nie wieder verlassen; ich habe dort auch die Liebe gefunden und dank dieser Begegnung habe ich gelernt, die Ereignisse immer mehr nach dem Gesichtspunkt der Talbewohner zu betrachten. Der Tourismus war ein reines Glück für Fassatal, ein Wunder, eine Gottesgabe: sonst würde das Tal heute in einer schweren Krise stecken. Der Tourismus brachte Arbeit für Tausenden Leuten und erzeugte eine große Kapitalzufuhr. Die Talbewohner haben es verstanden: das Stereotyp von dem groben und feindlichen Bergbewohner hat hier keinen Sinn; im Fassatal sind die Touristen das Brot der Bevölkerung, und daher werden sie tief respektiert. Aber das muss nicht die Touristen treiben, sich als berechtigt zu gelten, alles zu machen, was sie wollen. Mein Wunsch besteht darin, euch zu einem positiven und respektvollen Tourismus zu raten, besonders nachdem sich eine gegenseitige Tendenz in den letzten Jahren entwickelt hat. Die sogenannten "Neujahrstouristen" oder "Mitteaugusttouristen" machen mich sehr sehr traurig; es macht mich besonders traurig, dass ein so schönes und von guten und verfügbaren Leute bewohntes Tal durch eine Menge von Leuten zertreten wird, deren einzige Ziel ist nicht, sich der Natürlichkeit zu nähern, sondern nur sich ins Vergnügen zu stürzen. Und so sind wir gezwungen, riesigen Picknicken auf den Wiesen beizuwohnen, die hinter sich verschiedene Abfälle und Widerlichkeiten lassen; man wohnt den langen Stauen die Hauptstraße entlang bei, die von der Lustlösigkeit vielen Touristen verursacht sind, die ohne ihres Auto nicht Leben können, und tragen dazu bei, der Umwelt zu schaden; man hört den schreklicken Rufton eines Mobiltelefons, der die unglaubliche Atmosphäre zerstört, die nur in der Mitte der Bergen gefunden werden kann; man sieht die häufige Feuer auf den Wiesen, die durch die Neujahrknallerbsen verursachen werden; man hört Touristen im Fassatal, die fragen: "Aber was sind doch die Ladiner? Vielleicht sind sie eine Erfindung der APT?"; oder, das Schlechste, wohnt man einer arroganten Haltung der Touristen den Talbewohnern gegenüber: mit schicken Kravatten und Kostümen bekleidet, sie glauben daran, das Recht zu haben, andere Leute als dumm oder rückständig du schätzen, nur weil sie ihren alten Überleferungen noch gebindet sind. Mein Rat hat den Zweck, solche Haltungen zu vermeiden; man muss begreifen, dass das Bergtourismus etwas anderes als das am Meer ist; hier braucht man Achtung, nicht nur für die Leute, sondern auch für dieselben Bergen, die oft würdlose Leute schon gestreift hat. Ich hoffe darauf, dass diejenige, die entschieden haben, ihre Ferien im Fassatal zu verbringen, zu positiven Touristen werden werden; ich hoffe darauf, dass sie ihre Ruhe mit der Achtung nach den Bergen versöhnen werden und dass sie, die Scönheiten der Bergen genießen können; zum Schluß hoffe ich darauf, dass sie die Stille noch hören können, dass sie mit den Leuten noch sprechen können und vor allem dass sie eine andere Kultur verstehen können, um einen Kontaktpunkt zwischen zwei verschiedenen Lebensstilen zu finden.
Andrea Robbiani
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