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Isolde Kostner |
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Isolde Kostner ist gebürtiger Grödnertaler aus St. Ulrich. Ihr Vater Ulrich war Holzschnitzer und ihre Mutter Olivia Hausfrau; ihre erste sportliche Leidenschaft war Eishockey, wie es mit den meisten Kindern in diesen Tälern passiert. Die Liebe für das Skifahren kam nur einige Jahre später. Als Mädchen trat sie in die Nationalmannschaft C ein, obwohl ihre Technik noch nicht ausgezeichnet war. Mit 16 gewann sie ihren ersten Riesenslalom; in der Jahreszeit 93/94 trat sie in die erste Nationalmannschaft ein, debütierte mit einem unerwarteten elften Platz in Tignes und gewann ihre erste Wettkampf in Garmish, wo Ulrike Meier nach einem Unfall ums Leben kam. Nach der Winerolympiade in Lillehammer, verbreitet sich ihre Beliebtheit auf die ganze Welt und später kamen 1996 und 1997 auch die Weltmeistertitel von Super-G in Sierra Nevada und in Sestriere. Isolde wurde zu einer weltberühmte Skifahrerin nicht nur dank ihren Erfolgen sonder auch dank ihrer Persönlichkeit: ein bescheidenes, verfügbares und vor allem anspruchsloses Mädchen, wie das Leben in diesen Tälern; dank diesem Lebenswandel ist sie im Laufe der Zeit zu einem Muster für junge Skifahrerinnen geworden.
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