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Die Institutionen |
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Union Generèla di Ladins dles Dolomites
Es handelt sich um die höchste Istitution von Ladinien. Die "Generèla", wie sie von den Ladinischen genannt wird, wurde 1946 nach die Vereinigung von drei Bunden geschafft: die Union di Ladins de Ghërdeina, die Union di Ladins de Fascia und die Union di Ladins de Badia. Während der ersten Monaten seines Lebens herrschte der Pessimismus unter den Ladinern, weil die früheren Versuchen, eine feste Gruppe zu schaffen, gescheitert hatten. Diese schlechte Launen wurden dennoch widergerufen und die Generèla konnte überleben und öffnete ihre Sitzungen auch den Vertretern von Fodom und Ampezzo, die noch nie ihre lokalen Bunden geschafft hatten: die Union Ladins da Fodom wurde 1968 geschafft und die Union dei Ladis de Ampezzo im Jahr 1975; beide traten dann in die Generèla ein. Die Union Generèla spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des letzten Jahrhunderts, immer für die ladinische Kultur und Gesellschaft: 1954 unterstützte die Union di Ladins de Ghërdeina um den Aufbau der Cësa di Ladins (Haus der Ladiner) in S. Ulrich, die den aktuellen Sitz des Bundes ist (heutzutage ist dieses Gebäude der Gegenstand eines schweren politischen Streites über die Fienanzierungen zwischen den Ladinern und den Hauptertretern der SVP in Bozen); eine andere wichtige Unternehmung der Generèla war der Kampf, den im Parlament in Rom 1981 statt fand, um das Recht der Ladiner von Trentino, Südtirol und Veneto, ihre Identität frei zu behaupten. Die Generèla erhob die "interladinischen Kongresse", das heißt periodische Sitzungen der ladinischen Vertreter aus den Graubunden (Schweiz), aus Ladinien und aus Friuli. Die Generèla wird nicht nur durch die Bunde jedes Tales geholfen, sondern auch durch Gruppen von Ladinern, die außer Ladinien leben: die "Comunanza Ladina a Bulsan" in Bozen und die "Ladins Dlaforâ" in Meran.
Leider kann heute die Union Generèla (von Hilda Pizzinini geführt) nur dank den Beiträgen von freiwilligen Leuten leben, weil das Geld nicht genügt. Im politischen Feld, ist die Generèla nur durch die Provinz von Bozen unterstützt (Trient interessiert sich nicht so viel dafür während Belluno ignoriert die Frage); leider muss die Union sehr oft dem Diktat der Provinz von Bozen, und am meistens den Entscheidungen der SVP (Südtiroler Volkspartei) gehorchen.
Die consulta Ladina
Die Consulta Ladina wurde dank der Zusammenarbeit der Ladiner von Belluno geschafft, die in drei Bunden aufgeteilt waren: die Unionn Ladins da Fodom, die Union dei Ladis d'Ampezo und die kleine Union Ladins da Col (Ladiner von Colle S. Lucia - Livinallongo). Ihr Ziel besteht darin, die Identität dieser Gruppen festzustellen, ihre kulturelle Einheit zu stärkern und freundschaftliche Beziehungen mit den anderen ladinischen Gruppen der Dolomiten zu schaffen. Jeder Bund und jede Gemeinde der Ladinien von Veneto nehmen mit einem Vertreter an der Consulta teil, so dass es sechs Mitglieder gibt (drei Bunde und drei Gemeinden). Die Sitzungen der Consulta finden abwechselnd in jeder Gemeinde der Gegend statt, und verhandeln über kulturelle, sociologische und politische Frage, die der ladinischen Bevölkerung besonders interessieren.
Die Kulturinstitute
Istitut Cultural Ladin
"Majon di Fascegn": es handelt sich um das ladinische
Institut des Fassat
als;
er wurde 1975 geboren und heute hat es seinen sitz in Vigo di Fassa, in der
Nähe von dem Museum Ladin de Facia. Seine wichtigsten Zielen sind die Sammlung,
die Katalogisierung und das Studium von Dokumenten über die Geschichte, die
Kultur, die Sprache und andere Aspekte der Ladiner von Fassatal. Das Institut
erhebt Sprachkurse, auch für Muttersprache, und gibt die kulturelle Zeitschrift
"Mondo Ladino" heraus, die durch dieses Institut seit 1977 gedruckt
wird. Dieses Institut behauptet feste Beziehungen mit anderen ladinischen
Gruppen der Dolomiten und auch mit anderen Minderheiten im ganzen italienischen
Gebiet; es betreibt auch das Museum Ladin de Fascia.
Istitut Ladin Micurà de
Rü: dieses Institut wurde im Jahr 1976 durch ein provinzielles
Gesetz geschafft, und ist das Kulturinstitut voin Enneberg (wichtigsteer Sitz in
S. Martin am Thurn), das auch Sitzen im Grödnertal und Livinallongo hat. Seine
wichtigsten Ziele, wie das Institut von Fassatal, sind die Unterstützung und
die Bewahrung der ladinischen Sporache aber auch die Beziehungen mit anderen
Gruppen. Zu erwähnen ist auch die Katalogisierung und die Archivierung von
historischen Dokumenten und die Verwaltung der größten Museum von Ladinien,
das Museum Ladin de Ciastel de Tor.
Die Kommunikationsmittel
Die Ladiner sind auch mit eigenen
Massenmedien begabt, entweder Fernseher als auch Rundfunk und Zeitungen. Im
Fernseher wird jeder Abend von 19.55 bis 20.oo Uhr "Trail" gesendet:
es handelt sich um einen kurzen Tagesschau auf ladinisch, der von Ansagern
aus Fassatal, Grödnertal und Enneberg geleitet wird und der über Tatsachen aus
denselben Tälern spricht (Fodom und Ampezzo bleiben außer dem Tagesschau).
Jeder Donnerstag kann man eine 15-20 Minuten Seundung anschauen: sie heißt
"Paladina", ist immer auf Ladinisch und behandelt kulturelle und
aktuelle Fragen, die interessant für die Ladiner sind.
Im Feld von Rundfink, überträgt die Ladinische RAI von Bozen jedes Tag Nachrichten und kurze kulturelle Sendungen, die etwa 15-20 Minuten dauern (zum Beispiel "La copa dal Café"). Darüber hinaus sind die Sendungen, die durch private Sender wie Radio Gherdëina (www.radiogardena.it) im Grödnertal und Radio Studio Record im Fassatal übergetragen werden: die erste bietet Sendungen auf ladinisch und deutsch, die zweite auf ladinisch und italienisch.
Die wichtigste Zeitung der Ladiner
ist "La Usc di Ladins" (Die Stimme der Ladiner): es geht um eine
Wochenzeitung, die in
den
ersten Seiten über allgemeine Aktualität spricht, um sich dann auf Berichte
aus den fünf ladinischen Tälern zu konzentrieren. Die Zeitung bekommt kein
Geld von der Provinz und die Region, so dass sie nur durch private Beiträge,
Abonnements und Werbung überleben kann. Sie wird durch die Union Generèla di
Ladins dles Dolomites herausgegeben. Diese Zeitung wurde 1949 mit dem Namen
"Nos Ladins" (Wir Ladiner) geschaffen und dann, nach der
faschistischen Dreiteilung, ist sie bis heute angekommen, obwohl sie sehr oft
Opfer von einigen politischen Elites war.
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